Das Erfolgsprinzip global office

„Schlaflos nach Feierabend“ titelte die Süddeutsche bereits 2010 in einem Artikel.
Aber woher kommt diese neue Ruhelosigkeit?

Die eigentliche Ursache liegt oft nicht einmal in einem „Zu viel“ an Arbeit, sondern in der Unfähigkeit abzuschalten. Die Menschen befinden sich zunehmend im „Standby-Modus“. Die alleinige Erwartung der Arbeit reicht schon für einen erhöhten Stresspegel aus, selbst wenn das Handy im Endeffekt dann doch nicht klingelt. Jeder achte Arbeitnehmer beschwert sich über die Unvereinbarkeit von Arbeit und Freizeit. Jeder zehnte nimmt die Arbeit sogar mit nach Hause. Was früher eine Ausnahme war, ist mittlerweile zum Standard geworden.  Immer online, immer ansprechbar – so entsteht Stress bei der Arbeit. Bei manchen Menschen, nicht bei allen. Denn es gibt auch welche, die mit der ständigen Erreichbarkeit gut umgehen können. Was machen sie anders? Wo suchen sie Unterstützung?

Man hört ständig, dass Angestellte nicht mehr abschalten können. Umso mehr sind auch Selbstständige betroffen. Eben „selbst und ständig“. Laut einer Studie der European Coaching Association (ECA) bedeute sogar der eigentlich erholsame Urlaub für viele Freiberufler und Selbstständige Stress. Wenn sie sich überhaupt freie Tage gönnen. Dann beginnt aber ein Teufelskreis. Eine Auszeit ist dringend angeraten, um die Akkus wieder aufzuladen. Das Phänomen der ständigen Erreichbarkeit ist demnach als Fortschritt der Technik nicht direkt an die Art der Beschäftigung gekoppelt.

Wie lässt sich der Stress reduzieren?
Ein Zeitmanagementseminar besuchen oder anstehende Aufgaben nach Dringlichkeit sortieren, um den Überblick zu behalten. Auf alle Fälle ist es wichtig, Aufgaben zu delegieren. Sich die Frage stellen: „Welche Dinge muss ich nicht selber tun?“ Wo liegen meine Prioritäten?“ Ganz wichtig, auch einmal Nein sagen.

Eine weitere hervorragende und äußerst wirksame Methode:

global office einschalten und sie für sich nutzen und nur zu bestimmten Zeiten erreichbar sein, den Urlaub genießen können, und gleichzeitig den Kunden das Gefühl geben, für sie da zu sein.

Was also hilft, ist Innehalten und/oder Delegieren. Die eigene Erreichbarkeit von Zeit zu Zeit abgeben und auftanken für die nächsten Aufgaben und den zufriedenen Kunden. Doris Kohlhas

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