Das Erfolgsprinzip global office

Wie jedes Jahr gibt es auch 2015 einige Änderungen. Hier nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was die Menschen im Neuen Jahr erwartet. 

Der gesetzlich vorgeschriebene Beitragssatz für die Krankenversicherung ändert sich von 15,5 auf 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich den Beitragssatz mit jeweils 7,3 Prozent. Aber nicht alle Beitragszahler haben deswegen ab Januar sinkende Kassenbeiträge, denn die Kassen dürfen künftig einen einkommensabhängigen prozentualen Zusatzbeitrag verlangen, der allein von den Versicherten zu zahlen ist.
Der Rentenbeitragssatz sinkt von 18,9 Prozent auf 18,7 Prozent. Bis 2018 soll er unverändert bleiben.  Die Senkung ist möglich, da die Nachhaltigkeitsrücklage der Rentenkasse nach den Schätzungen im kommenden Jahr zu hoch wäre. Sie liegt zum Jahresende geschätzt bei rund 33,5 Milliarden Euro. Das ist mehr als das 1,5-fache einer monatlichen Rentenzahlung. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung sollen ausgeweitet werden. Im so genannten Pflegestärkungsgesetz I, das ab Januar in Kraft tritt, werden die Leistungen für Pflegebedürftige sowie die pflegenden Angehörigen heraufgesetzt. Ambulante Leistungen werden um 1,4 Milliarden Euro aufgestockt, für stationäre Pflege steht rund eine Milliarde Euro mehr zur Verfügung.
Ab Januar gilt der allgemeine, flächendeckende Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht das 1.473 Euro brutto im Monat. Rund 3,7 Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor sollen davon profitieren. Ausnahmen gelten für Langzeitarbeitslose. Für Unter-18-Jährige ohne Berufsabschluss, Auszubildende und Menschen mit Pflichtpraktika oder Praktika unter drei Monaten gilt der Mindestlohn nicht.
Das Bundeskabinett hat im Dezember die „Eckpunkte zur weiteren Entlastung der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie“ verabschiedet. Das Ziel ist Unternehmensgründern und Mittelstand bürokratische Lasten zu nehmen. Ein passendes Artikelgesetz soll bis spätestens März 2015 in den Bundestag eingebracht und bis zur Sommerpause verabschiedet werden. Das Papier enthält neben einigen allgemeinen Neuerungen, auch Punkte die Startups betreffen: So sollen die Umsatzgrenzen für die Buchführungs- und Aufzeichnungspflicht auf 600.000 Euro und die Gewinngrenze auf 60.000 Euro angehoben werden. Speziell für Startups gilt zudem, dass sie in den ersten drei Jahren komplett von der Berichts- und Informationspflicht befreit werden.

15 Jahre lang blieb beim Briefporto alles gleich, aber 2013 kam die erste Erhöhung. 2014 folgte die nächste – und 2015 wieder eine: Das Porto für den Standardbrief steigt ab Januar erneut um zwei Cent auf dann 62 Cent. Päckchen werden um 30 Cent teurer. Schwacher Trost: Das Porto für den Kompaktbrief sinkt von 90 auf 85 Cent.

Und noch etwas Witziges zum Abschluss. Ab Januar dürfen Gastwirte Bier auch in 0,15-Liter-Mini-Gläsern ausschenken werden. Denn mit dem Januar tritt in Deutschland ein neues Mess- und Eichgesetz in Kraft. Außer den bekannten Gläser-Einheiten sieht dies nun auch ein 0,15-Liter-Glas und eines für 0,33-Liter zum Ausschank vor.  Von den neuen Maßen am Ausschank sind sowohl Kaffee und Tee als auch Schokoladengetränke ausgenommen; diese müssen nicht in geeichten Gefäßen serviert werden.

Und in 2015 bietet global Office eine noch intensivere und höchst individuelle Betreuung vor Ort, denn mit Jahresbeginn hat sich die Zahl der Niederlassungen bundesweit auf mehr als 40 erhöht.

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