Das Erfolgsprinzip global office

Telefon bleibt Spitzenreiter

Das Telefon als Kontaktmedium bleibt trotz E-Mail und boomender sozialer Netzwerke die absolute Nummer Eins. Grund genug,gut erreichbar zu sein.

Die KennstDuEinen GmbH fand heraus: „Das Telefon stellt mit Abstand den wichtigsten Kanal zur Kontaktaufnahme dar. Kontakte am Telefon sind real, können direkt mit Informationen oder gleich einem passenden Termin versorgt werden – der Schritt zum Neukunden ist dann nicht mehr weit.“

Diese Erkenntnis hat auch eine Kehrseite, wie John Goddard, Gründer und Geschäftsführer des Internetunternehmens KennstDuEinen weiß: „Etwa 27 Prozent der eingehenden Anrufe und damit auch potentielle neue Aufträge entgehen lokalen Dienstleistern. Das alles nur, da sie – aus welchem Grund auch immer – nicht auf den Anruf reagieren (können). Da hilft auch der Anrufbeantworter nicht. Die wenigsten sprechen auf Band.“

Doch Erreichbarkeit ist im direkten Wettbewerb – gerade für kleine und mittelständische Unternehmen oder Handwerksbetriebe – das ausschlaggebende Moment. Damit können sich Dienstleister und Anbieter vom Markt abheben und besser positionieren. Die besten Chancen hat, wen der Kunde als ersten erreicht. Doch wie soll man das bewerkstelligen, wenn man im Behandlungstermin, im Beratungsgespräch oder an der Werkbank nicht immer alles stehen und liegen lassen kann, um zum Hörer zu greifen? Oder in der Urlaubszeit die Personaldecke einfach zu dünn ist? Bliebt dann nur die Konsequenz „adieu Neukunde, goodbye Umsatz“? Nein!

Geschicktes Outsourcing ist hier angesagt, was sich heutzutage auch schon für kleines Geld professionell organisieren lässt, ohne dass das Budget überstrapaziert wird oder ein Mitarbeiter Angst haben müsste, sein Arbeitsplatz würde nun abgebaut und ausgelagert. Im Gegenteil: Oftmals steigert das Abgeben solcher Nebenaufgaben wie etwa des Telefondienstes die Effizienz und Produktivität von Mitarbeitern. Vor allem dann, wenn bestimmte Tätigkeiten wenig hilfreich für ihre eigentlichen Arbeitsprozesse sind. Weitere Vorteile einer zwischengeschalteten Stelle: Sie nimmt nur Telefonate an, ist also immer wieder schnell gesprächsbereit. Sie kann leichter zielführend die Gesprächsführung übernehmen. Und sie kann bei entsprechendem Briefing aussieben, was wirklich wichtig für Person X ist oder eigentlich in den Bereich von Kollege Y fällt oder aber schlicht in die „Rundablage“ gehört.

Foto © Benicce – Fotolia.com

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